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Fotobeiträge:

Ruedi Sorg, Entlebuch

Käse-Rinden-Puzzle.
Wir haben ein neues Spiel erfunden, nachdem wir zu einem Glas Wein Käse degustiert haben. Man muss ja heute einfach auch kreativ sein und mit dem, was man hat, etwas machen!?! Ob die Idee nun dem Wein zu verdanken ist, kann ich nicht beurteilen…!

Regula Schnider, Schüpfheim

Es gibt jeden Tag ein neues HEUTE. Ich mache Verschiedenes was ich schon länger nicht mehr gemacht habe. Es macht Spass, ist kreativ und füllt den Tag glücklich aus.

Ruedi Sorg, Entlebuch

Nicht alles ist abgesagt….
Sonne ist nicht abgesagt
Frühling ist nicht abgesagt
Beziehungen sind nicht abgesagt
Liebe ist nicht abgesagt
Lesen ist nicht abgesagt
Zuwendung ist nicht abgesagt
Musik ist nicht abgesagt
Phantasie ist nicht abgesagt
Freundlichkeit ist nicht abgesagt
Beten ist nicht abgesagt….
und
Felder kämmen ist nicht abgesagt!

Carolin Vogel, Romoos

Feierabend in der Naturlodge

Der erste Vogelgesang statt Grossstadtlärm, muhende Kühe statt quietschende Züge, Alpenpanorama statt Zürcher Skyline – das Corona-Virus hat mich, wie alle meine Mitstudenten, ins Home-Office versetzt. Den Vorlesungen folge ich nun via Live-Stream, Fragen werden per E-Mail geklärt und der Hörsaal wurde kurzerhand gegen das Holzchalet getauscht. Bereits die zweite Woche fern der Uni ist vergangen und langsam kommt die Routine zurück in den Studentenalltag. Ein Alltag fern von Zürich, dafür bis auf Weiteres zu Hause in der Naturlodge – belohnt mit einer wunderschönen Aussicht zum Feierabend.

Nicole Antonietti, Süderen

Draussen eine garstige Bise, drinnen schön mollig warm. Meine heimelige Wohnung entschädigt, dass ich meine Teamgspännli sehr vermisse.
Ich hoffe, dass wir schon bald den Kaffee wieder imTeam trinken können. Er schmeckt mir in Gesellschaft einfach besser. Was ich aber sehr zu schätzen weiss ist, dass ich nicht zuerst in die Kälte muss bevor ich mit dem Arbeiten anfangen kann. 🙂

Richard Portmann, Entlebuch

Im Tiefkühlschrank lagerten seit letztem Jahr drei Arten von Beeren. Zusammen mit meiner Frau Vreni machte ich nun aus den Kornelkirschen, Josta- und Vogelbeeren leckere Konfitüren. Die 13 Gläser mit dem Brotaufstrich werden uns bestimmt jedesmal an eine aussergewöhnliche Zeit erinnern.

Annelies Bichsel, Romoos

Frei!
Liebend gerne wäre ich heute in den Garten gegangen. Das schöne Wetter lockte geradezu ….Aber bei null Grad und einer garstigen Bise geht das nicht so gut….ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft hat mich dafür entschädigt.
Eigentlich wollte ich meinen PC wieder mal aufräumen…wollte… bis mir das angefangene Buch in die Augen stach. Da war es um mich geschehen, ich machte es mir so richtig gemütlich und genoss Seite um Seite!

Toni Duss, Wolhusen

Es ist fast unheimlich und noch nie vorgekommen, dass ich wegen des Coronavirus in den nächsten vier Wochen keinen einzigen Termin habe. Gegenwärtig bin ich am Stammbaum der Familie Duss. Vor mir habe ich auf dem Display das Geburtsregister der Pfarrei Hasle. Einer meiner Vorfahren war Johann Franz Duss vom Haselholz, geboren am 11. Mai 1813. Seine Eltern hiessen Joseph Duss und Anna Maria Koch. Gerne wüsste ich, wo seine Eltern geheiratet haben. Ab und zu braucht es viel Spürsinn und Fantasie, da viele damalige Pfarrherren kalligrafisch nicht speziell begabt waren.
Ich habe immer etwas zu tun, Spaziergänge und kurze Veloausfahrten mit meiner Frau, Schneiden der Kindervideos usw. Wir vermissen – trotz skypen – unsere drei Enkel sehr.

Heinz Hafner, Hasle

Meine momentan gezwungenermassen umgestellten Tage haben zwei Hauptteile: Einerseits bin ich zu Hause am schreiben meiner Geschichte rund um meine psychischen Defizite. Es war mir schon länger ein Bedürfnis, darüber zu schreiben – vielleicht gibt es einmal ein Buch daraus. Andererseits gehe ich jeden Tag in die Natur – immer alleine und mit dem nötigen Abstand, sollte ich ausnahmsweise jemand treffen. Dies ist jedoch selten der Fall, da ich mich oft in abgelegenen Wäldern bewege. Dies stärkt ja bekanntlich auch das Immunsystem…..
Das Leben muss weitergehen und das momentane Entschleunigen hat auch seine guten Seiten. Man lebt wieder bewusster und achtsamer, schätzt die kleinen Dinge im Alltag, welche noch gehen. Und später schätzt man auch wieder das, was im Moment nicht geht…..
Heute habe ich diesen kuriosen Kerl im Wald getroffen und ihm näher als 2 Meter begegnen können, ohne dabei ein schlechtes Gefühl zu bekommen. Ja die Natur ist stärker als jedes Virus und man kann darin viel Kraft tanken . Dies habe ich in dieser schwierigen Zeit auch absolut nötig, um meine Gedanken wieder positiver werden zu lassen. Ich wünsche allen viel Energie in diesen herausfordernden Tagen und bleibt alle gesund.

Lisbeth Wicki-Blum, Wolhusen

Innehalten für die Wunderwerke der Natur:
Dünkt es mich nur, oder zwitschern die Vögel in diesen Tagen besonders schön? Zum wiederholten Male schlendere ich an diesem arbeitsfreien Tag durch meinen kleinen Vorgarten, geniesse die wärmenden Sonnenstrahlen und ziehe die Strickjacke noch etwas enger, um der steifen Bise zu trotzen. Die Rucolapflanzen, die ich vergangenes Jahr zwischen die Blumen gepflanzt haben, wiegen geduldig im Wind. Jetzt beim Pflücken einzelner Blätter halte ich inne und betrachte die weissen Blütenstände einmal ganz genau: Welch filigrane Naturwerke! Besonders gut wird mir später auch der Salat mit der erfrischenden Rucola-Geschmachsnote schmecken.

Hannes Bucher, Ruswil

Ja, was mache ich gerade? Ich bin eben daran, dem Hund zu erklären, dass ich, weil ich gerade eben nichts mache, nicht mit ihm ständig etwas machen könne. Weil auch nichts machen etwas machen sei. Eben nichts. Und das kann ganz schön anstrengend sein. So vieles hat gewartet, dann mal gemacht zu werden, wenn sonst nichts zu machen wäre. Und nun ist es so weit. Der Hund blickt mich mit grossen treuen Augen fragend an. Ein komisches Herrchen, scheint dieser Blick zu sagen. Schiebt mein Meister eben eine Krise? Natürlich, selbstverständlich. Wie sollte er diese nicht schieben, nicht haben, in Zeiten der globalen Corona Krise. Da haben Mann und Frauchen das Recht, nein, vielmehr die Pflicht, bundesrätlich, höchstinstanzlich verordnet, in den Krisenmodus zu schalten. Das wäre des Guten oder vielmehr des Schlechten zu viel, ob all dem, was die ganze Welt beschäftigt, nicht Krise zu schieben. Ganz eigentlich unanständig, nein vielmehr, völlig unangebracht, schräg, gar widerlich wäre dies. Gar unethisch. – Nun, das sind offensichtlich Gedankengänge, welchen der Hund nicht folgen mag. ihn nie und nimmer beschäftigen werden und auch nicht können und ebenso wenig sollen. Schliesslich ist er gerade ein paar Monate jung, globale Krisen sind in seinem Erfahrungsschatz nicht vorhanden, sie werden dort auch nie als solche registriert werden. Sein Problem ist vielmehr ein Herrchen, das so viel Zeit hätte und vor lauter Zeit zeitweise überfordert ist. Also könnte der Meister mit ihm spielen könnte. Oder Gassi gehen. Das ist gar weltweit offiziell erlaubt. Ob Hundewetter oder globale Krise, Hunde wollen und dürfen nach draussen. Und am andern Ende der Leine darf jemand mit nach draussen. Herrchen oder Frauchen. Oder gar beide. Das sind noch nicht fünf. Erst zwei. Oder drei, scheint mein Hund sagen zu wollen. Er zähle auch. Sonst schiebe er dann seine Krise. Krisentage – irgendwie auch Hundstage.

Priska Hafner, Grosswangen

Woche zwei. Plötzlich sind vier Kinder zu Hause die betreut werden müssen. Homeschooling, eine Herausforderung für alle. Ob Lehrer, Schulleiter, Eltern oder Kinder. Ich habe mich mit meinen Kindern so abgesprochen, dass wir am Morgen und am Nachmittag eine Sequenz machen.

Herausforderung eins; allen Kindern der Altersstufe gerecht zu werden.
Herausforderung zwei; genügend Computer zur Verfügung zu haben, denn vieles läuft über das Web.
Herausforderung 3; die Kinder nicht den ganzen Tag am Computer, Pad oder Fernsehen zu haben. Wir in unserer Familie hatten vorher schon Abmachungen. Nun haben wir gemeinsam vereinbart, je eine halbe Stunde am Morgen und eine am Nachmittag. Abends schauen wir als Familie einen lustigen Film. Auch um auf andere Gedanken zu kommen und danach gut einschlafen zu können. Es klappt erstaunlich gut und die Kinder kommen auf neue Ideen, Theater inszenieren, den Platz vor dem Haus mit Malkreiden verschönern, Steine anmalen und verschenken usw.
Herausforderung 4; der persönliche Kontakt. Dieser fehlt mir persönlich am meisten. Die Umarmungen, die guten Gespräche oder der Geburtstagsbesuch bei meinem Göttibueb. Es gab bei uns auch Tränen, da Gspändlis nicht mehr besucht werden können. Dafür entsteht Neues. Und doch geht es uns ja immer noch sehr gut. Wir haben genügend zu Essen, haben Strom und ein Dach über dem Kopf. Und so Gott will, können wir dies ja später umso mehr ausleben.
Herausforderung 5; die Psychohygiene. Die Gedanken nicht ständig um das Virus kreisen zu lassen. Ich für mich habe entschieden, mich nur einmal am Tag über neusten Infos zu Informieren. Es gibt viele Möglichkeiten um auf andere Gedanken zu kommen: die Natur, Meditation, lesen, Spiele spielen, Puzzle, Hausarbeiten ;-), entrümpeln, oder einfach mal sein. Und es darf uns auch mal schlecht gehen, wir dürfen Angst haben und wir dürfen es Scheisse finden. Wichtig ist den Weg in die positive Sichtweise wieder zu finden.
Dies in Kürze mein momentaner Alltag mit neuen Erkenntnissen und Herausforderungen.

Christian Langhagen, Schüpfheim

Ich nehme etwas Abstand von der Corona-Krise, indem ich in die Natur gehe und mich zum Beispiel an diesem Baum Richtung Fruttegg in Schüpfheim erfreue.

Milena Bieri, Hasle

Nachdem ich meinen Tag mit Homeoffice verbracht hatte, genoss ich am Abend die Sonne während einer Bike-Tour.

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Videobeiträge:

Insanity, Hardcore aus Schüpfheim
Corona lässt sich nur mit lauter Musik vertreiben!